Chapter 293: Ich bin hier, auch - Incubus Leben in einer Welt von Superkraft-Nutzern - NovelsTime

Incubus Leben in einer Welt von Superkraft-Nutzern

Chapter 293: Ich bin hier, auch

Author: Anime_timez24
updatedAt: 2025-08-30

CHAPTER 293: ICH BIN HIER, AUCH

Ethan bewegte sich kaum, griff nicht nach der Führung und sprach auch nicht sofort wieder.

Er blieb einfach, wo er war, gefangen in der Art, wie ihre Wärme sich in ihn presste, das leise Heben und Senken des Atems so nah an seiner Haut, dass es sich fast anfühlte, als wäre es Teil seines eigenen.

Die Decken waren jetzt tiefer gerutscht, ballten sich an ihren Taillen, entblößten nackte Schultern, Schlüsselbeine und die sanfte Dehnung der Haut, die nicht bewundert werden musste, um heilig zu wirken.

Er ließ seine Finger auf Evelyns unterem Rücken ruhen, ihre Kuppen strichen sanft und langsam, folgten der Kurve dort ohne anderes Ziel, als präsent zu sein.

Everly hatte sich auch etwas mehr eingedreht, ihr Bein streifte jetzt seines, nicht neckend oder beharrlich, nur Nähe.

Ihr Körper war warm, ihr Atem ruhig, aber ihre Hand hatte wieder begonnen, sich zu bewegen, glitt langsam von seiner Brust hinunter zu der Vertiefung knapp über seiner Hüfte, als würde sie sie sich einprägen.

Er verspannte sich nicht.

Da war nicht einmal ein Flackern von Unsicherheit.

Wegen der Art, wie sie sich bewegten, wie sie ihn berührten – nichts davon verlangte nach Kontrolle, nichts davon versuchte zu drängen oder zu ziehen.

Es war einfach... da. Und je mehr es sich in ihm festsetzte, desto mehr begann sich diese müde Kante in seiner Brust, die so lange ohne Namen dort gelebt hatte, zu heben.

Nicht vollständig verschwinden, aber lockern, entwirren.

Die Stille im Raum war nicht mehr still. Sie pulsierte jetzt, als hätte ihr Atmen seinen eigenen Rhythmus geschaffen, als hätte der Raum um sie herum auch gelernt zu atmen.

Evelyns Lippen streiften einmal leicht seinen Hals, und obwohl es nicht genau ein Kuss war, blieb das Gewicht davon.

Ihre Finger an seinem Kiefer waren geduldig, zeichneten langsame Kreise, als bräuchte sie die Bestätigung seiner Form unter ihrer Hand.

Everlys anderer Arm hatte sich auch über ihn geschlängelt, ihre Hand ruhte jetzt direkt unter seinen Rippen, nicht besitzergreifend, nicht suchend – einfach haltend.

Ethans Augen waren noch geschlossen, aber er schwebte nicht. Er war verankert.

Der Duft ihrer Haut, das Streifen weicher Haare an seiner Wange, die subtile Verschiebung der Muskeln, wenn eine von ihnen etwas tiefer atmete – all das hielt ihn hier.

Nicht in Gedanken verloren, nicht planend, nicht erinnernd oder sorgend. Einfach... hier.

Und dann bewegte sich Evelyn etwas mehr, erhob sich auf einen Ellbogen, ihre Finger zogen eine Linie von seinem Schlüsselbein bis zur Oberseite seiner Brust.

Sie sprach nicht, musste es nicht. Ihr Blick hätte ihm alles gesagt, wenn er die Augen geöffnet und gesehen hätte, dass sie ihn sah. Ganz ihn. Und sie zuckte nicht zurück.

Everly drückte ihre Lippen sanft auf seine Schulter, ließ sie dort verweilen, nicht als Bitte, nicht einmal als Aussage – nur als Trost.

Ihr Körper schmiegte sich auch näher, die Weichheit ihres Bauches streifte seine Seite, ihr Haar ergoss sich über seinen Arm.

Sie bewegte sich wieder, langsamer diesmal, zog ihre Finger über seine Haut mit einer Art Ehrfurcht, die fast zeremoniell wirkte.

Es war noch nicht sexuell, nicht im lauten, offensichtlichen Sinne.

Aber es war sinnlich.

Intim.

Ethan öffnete seine Augen ein wenig, und Evelyn war genau da, ihr Gesicht nah, ihr silbernes Haar fiel leicht über ein Auge.

Sie lächelte – nicht mit ihren Lippen, sondern mit ihrer Präsenz, ihrer Stille, der ruhigen Akzeptanz in ihrem Blick.

Und dann lehnte sie sich hinunter und küsste ihn, sanft und stetig, ihre Lippen drückten auf seine in einer Weise, die nicht von Leidenschaft handelte, sondern von Verständnis. Ihr Kuss forderte nichts. Er gab.

Als sie sich leicht zurückzog, lehnte sich Everly hoch und spiegelte ihre Schwester, ohne ein Signal zu benötigen.

Sie traf auch seinen Mund, noch langsamer, ihr Kuss trug die Verspieltheit, die sie immer innehatte, aber gemildert durch etwas Tieferes.

Ethan verglich sie nicht oder dachte darüber nach, wer anders oder besser küsste. Er ließ einfach beide Momente in sich landen und bleiben.

Ihre Küsse waren keine Versprechen.

Sie waren gegenwärtig.

Ihre Körper blieben nah, Haut streifte Haut, Hände wanderten in langsamen Bögen übereinander – nicht um anzufachen, sondern um zu lernen.

Um sich einzuprägen, wie sich Sicherheit anfühlte, wenn sie ohne Bedingungen kam. Evelyns Hand glitt über seinen Bauch, ihre Fingerspitzen zitterten leicht, nicht aus Zögern, sondern weil auch in ihr etwas losgelassen hatte.

Sie war nicht stark. Sie war einfach nah.

Everly zog die Decke wieder leicht über ihre Taillen, nicht um zu bedecken oder zu verstecken, sondern um sie in eine Wärme einzuhüllen, die nicht nur physisch war.

Sie seufzte leise, ihr Atem streifte sein Schlüsselbein, und Ethan antwortete, indem er seine Arme ein wenig fester zog.

Einen um sie, einen um Evelyn. Die Botschaft war einfach, und er musste sie nicht laut aussprechen.

Ich bin auch hier.

Sie blieben so länger, als er messen konnte. Es gab keine Eile auf irgendetwas zu, keine Notwendigkeit zu definieren, was als nächstes kam.

Aber als Evelyns Bein langsam über seines glitt und Everlys Finger wieder begannen, sich in einem stetigeren Rhythmus entlang seiner Taille zu bewegen, veränderte sich der Raum erneut – nicht in Energie, sondern in Nähe.

Die Stille wurde voller.

Ethan neigte seinen Kopf leicht, streifte mit seinen Lippen Evelyns Schulter, dann entlang ihres Halses, vorsichtig nicht zu eilen, vorsichtig es das sein zu lassen, was auch immer sie brauchte.

Ihr Atem stockte, nicht scharf, gerade genug, um ihn wissen zu lassen, dass sie es bemerkte.

Und als Everly sich wieder anlehnte, ihren Kopf direkt unter sein Kinn legte, ihre Hand sich leicht gegen seine Brust krümmte, ließ er seine Wange auf ihre Haarspitzen fallen und blieb.

Keine Alarme. Kein Lärm. Nur Atem und Berührung.

Selbst die Welt außerhalb des Fensters war ruhiger geworden, als verstünde sie, was dieser Moment bedeutete und hätte kein Recht, ihn zu unterbrechen.

Die Brise war verklungen, das Summen des abgeschirmten Fensters kaum noch hörbar. Nichts bewegte sich außer ihnen.

Ihre Bewegungen begannen sich zu synchronisieren – nicht auf choreografierte Weise, sondern in jenem natürlichen Rhythmus, der nur kam, wenn man einander genug vertraute, um ohne Worte zu hören.

Finger wanderten tiefer. Atem wurde wärmer. Ihre Hüften rückten näher, Knie streiften sich, Schenkel trafen aufeinander, der Raum zwischen ihnen war jetzt völlig verschwunden.

Dennoch gab es keine Eile.

Selbst als die Stimmung zu etwas Schwererem kippte, etwas Hungrigerem, brach das Tempo nie. Es vertiefte sich einfach.

Ethans Handfläche breitete sich über Everlys Rücken aus, fand die Vertiefung an ihrer Taille und hielt sie sanft.

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